Martin Junghans gewinnt "Uponor Blue U Award 2019”

Nachwuchspreis zum vierten Mal verliehen

Martin Junghans wurde als vierter Preisträger mit dem renommierten „Uponor Blue U Award“ ausgezeichnet.

Das Bild zeigt Martin Junghans, Prof. Dr.-Ing. Michael Günther, Markus Friedrichs sowie Dr. Karsten Hoppe.
Quelle: Uponor
Der „Uponor Blue U Award 2019“ ist mit 3.000 Euro dotiert. Mit Martin Junghans (2.v.l.) freuen sich Prof. Dr.-Ing. Michael Günther (li), Juryvorsitzender und Referent Uponor Academy, Markus Friedrichs (3. v.l.), Kongressleiter und Vertriebsleiter Deutschland bei Uponor sowie Dr. Karsten Hoppe, Uponor President, Building Solutions – Europe.

Markus Friedrichs, Vertriebsleiter von Uponor, überreichte als Kongressleiter beim 41. Uponor Kongress am Arlberg vor rund 200 Branchenexperten den mit 3.000 Euro dotierten Nachwuchspreis. Die Jury bewertete die wissenschaftliche Qualität der Einreichung als herausragend. Juryvorsitzender Prof. Dr.-Ing. Michael Günther, Referent der Uponor Academy, würdigte den Award Gewinner: „Die ausgezeichnete Masterarbeit ist sowohl für die Energiewirtschaft als auch die TGA-Branche von Bedeutung.“

Der „Uponor Blue U Award“ zeichnet herausragende studentische Leistungen zu innovativen TGA-Lösungen in Forschung und Anwendung aus. Kriterien wie Innovationskraft, Praxisbedeutung oder die Berücksichtigung ökologischer und wirtschaftlicher Aspekte sind dabei für die Bewertung ausschlaggebend. Martin Junghans definiert mit der konzeptionellen Studie auch den Beitrag, den Uponor leisten kann, um eine energieeffiziente und zugleich wirtschaftliche Lösung anzubieten.

Martin Junghans untersuchte für eine Quartiersentwicklung Maßnahmen zur Einsparung von CO2-Emissionen, Primär- und Endenergieverbräuchen und Betriebskosten. Dabei wurden baukonstruktive und auch anlagenseitige Varianten betrachtet, um eine Handlungsempfehlung zur zukünftigen Strom-Wärme-Versorgung des Quartiers aussprechen zu können. Unter Berücksichtigung der Akteure und der Entscheidungsträger wurden die Maßnahmen nach wirtschaftlicher und technischer Machbarkeit sowie der sozialen Verträglichkeit ausgewählt. Die Jury erachtete die sektorenübergreifende Betrachtung zum Wärme-Strom-Management als besonders wertvoll.

Werden bislang bei der energetischen Aufwertung von Gebäuden diese einzeln betrachtet, so ist es aus Sicht des Award Gewinners wirkungsvoller, die Planung auf Gebäudegruppen oder ein ganzes Quartier auszudehnen, um die lokale CO2-Emission zu reduzieren.

Weiterführende Informationen: http://www.uponor.de

Mittwoch, 03.04.2019