BIM

Viega-Zusatzmodule machen Software BIM-fähig

Software „Viptool Engineering“ unterstützt Planungen nach BIM

Freitag, 14.07.2017

Die Prozesse auf dem Bau werden von der Planung über die Realisierung bis zum Betrieb eines Objektes künftig weitestgehend digitalisiert ablaufen. Als gewerkeübergreifende Planungsmethode leistet das Building Information Modeling (BIM) dazu einen entscheidenden Beitrag: Durch eine intensivere Kommunikation und Koordination auf Basis eines digitalen Gebäudemodells wird der gesamte Bauprozess bis in die Betriebsphase hinein deutlich schneller, sicherer und produktiver. Damit sich TGA-Fachplaner und planende Fachhandwerker schon heute darauf einstellen können, hat Viega die Planungssoftware „Viptool Engineering“ um für den BIM-Prozess relevante Module erweitert.

Das Bild zeigt einen Mann, der am PC mit der Planungssoftware „Viptool Engineering“ arbeitet.
Quelle: Viega
Die fotorealistische Darstellung in der Planungssoftware „Viptool Engineering“ hilft bei der visuellen Kollisionsprüfung genauso wie beim Gespräch mit dem Bauherren, der sich im wahrsten Sinne des Wortes ein konkreteres Bild von den künftigen Installationen machen kann.

„Viptool Engineering“ ist die professionelle Planungssoftware von Viega für die komplette Auslegung auch komplexer haustechnischer Anlagen. Einfach und intuitiv in der Handhabung werden dabei über einzelne Module alle wesentlichen Planungsaufgaben aus Heizung und Sanitär berechnet, gezeichnet und konstruiert.

Mit den zusätzlich aufgenommenen Modulen öffnet Viega diese Software der BIM-Welt. So können jetzt in „Viptool Piping“ über ein neues Modul zum Import von IFC-Daten Architektur-Daten eingelesen werden. Dieses Architektur-Modell steht dem TGA-Planer dann zur Positionierung der Rohrleitungs-Konstruktion oder idealerweise auch als Basis für seine Heiz-/Kühllast-berechnung zur Verfügung. Die Planung selbst kann sowohl über 1-Strich-Zeichnungen begonnen und berechnet als auch direkt über die ebenfalls neue 3D-Rohrleitungs-Konstruktion erstellt werden. Berechnung und Konstruktion sind außerdem kombinierbar.

In der erweiterten Software ist es darüber hinaus möglich, Bauteile und Dämmungen in die Konstruktion einzufügen. Bei der künftig wohl obligatorischen Kollisionsprüfung mit dem neuen Modul 3D-Rohrleitungs-Konstruktion wird so auf einen Blick deutlich, ob sich in der Praxis Volumenkörper überschneiden oder berühren könnten. Werden solche Kollisionen festgestellt, kann die Rohrleitungskonstruktion in „Viptool Engineering“ manuell ganz einfach angepasst werden.

Neu in „Viptool Piping“ ist auch ein IFC-Export-Modul zur vollständigen Weitergabe der 3D-Rohrleitungs-Konstruktion an nachfolgende Gewerke. Beim Export der Bauteile werden dabei alle definierten und zugewiesenen Planungsdaten – wie beispielsweise Herstellerdaten oder Berechnungsdaten – mitgeführt.

Weiterführende Informationen: http://www.viega.de

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