Ressourcenoptimierung durch smarte Digitalisierungstools

Wie Softwaretools helfen, den corona-bedingten Stillstand in Bau und Betrieb nachhaltig und ressourcenschonend aufzulösen.

Baustelle eines Wohnkomplexes.
Quelle: GSW Sigmaringen GmbH

Die Monate des Coronavirus (SARS-CoV-2) haben zahlreiche Auswirkungen auf Unternehmen und Institutionen. Wie sich die sogenannte "Neue Realität" bzw. "the new normal" auf die Arbeitswelt auswirkt und welche Potentiale dadurch erschlossen werden können, wurde bereits vielfach behandelt. Mobiles Arbeiten, Gesundheitsvorsorge im Besuchermanagement oder Arbeitsschutz im Workplace-Management sind konkrete Beispiele, in denen mit geeigneter (CAFM-)Software wie "FAMOS" notwendige Maßnahmen und Workflows organisiert und dokumentiert werden können.

Wo stehen wir wirklich?

Das Systemhaus der CAFM-Lösung "FAMOS", die Keßler Real Estate Solutions GmbH, stellt sich zusätzlich die Frage, wie der Stillstand der vergangenen Monate und die noch vagen Begebenheiten der kommenden Zeit für Themen wie Planung, Bau und Betrieb von Gebäuden zum Tragen kommt. Eine Übersicht über Gebäude-, Flächen- und Betriebsmitteldaten zu erlangen und zu bewahren ist auch ohne Lock-Down eine aufwendige Aufgabe. Aktuell gilt es, den Überblick darüber zu gewinnen, was im letzten halben Jahr "liegengeblieben" ist, den Status Quo zu bewerten und mit gezielten Maßnahmen die verlorene Zeit effektiv wieder aufzuholen. Dies kann beispielsweise heißen, die Gewerke-Planung für einen Neubau zu reorganisieren oder im Altbestand nötige Wartungs- und Prüftermine nachzuhalten. Gerade wenn es um Instandhaltungsmaßnahmen im Rahmen der Betreiberverantwortung oder wichtige Zertifizierungen (z.B. Energieaudit nach DIN EN 16247) geht, sind Investoren wie Betreiber von Gebäuden und Anlagen in der Pflicht. Im negativen Fall kommt es zu strafrechtlichen Konsequenzen, Anlagenschließungen, Schadensansprüchen von Mietern, Wegfall von Garantie- und Gewährleistungsrechten etc. In durch Corona bereits schlechten wirtschaftlichen Zeiten sind dies Szenarien, die es kurz- wie langfristig zu vermeiden gilt.

Zwei Männer stehen mit einem Bauplan auf dem Rohbau eines Gebäudes.
Quelle: rh2010/ stock.adobe.com

Chance der Krise: Mit Digitalisierung zukunftsfähig werden

Keßler Solutions unterstützt auch Unternehmen aus der Bau- und Wohnungswirtschaft sowie Immobilien- und Anlagenbetreiber mit effizienten Lösungen um den Status Quo qualifiziert zu erfassen sowie notwendige Maßnahmen zu priorisieren, zu planen und rechtssicher zu dokumentieren. Die Stabilität und Kontinuität zentraler Prozesse wird wiederhergestellt und nachhaltig gewährleistet. Darauf aufbauend können strategische Entscheidungen getroffen und zukunftsfähige Konzepte entwickelt werden, die Unternehmen wie Institutionen krisenfester, aber auch nachhaltiger machen. Das Portfolio beinhaltet Software-Lösungen für Bau- und Instandhaltungsprojekte, Datenerfassung und Prozessmanagement, Beratungsleistungen bspw. für Ausschreibungen und Auditierungen sowie weitere Services, um Ressourcen zu entlasten (digital wie vor Ort). Mit den Möglichkeiten eines ganzheitlichen CAFM-Systems wird so die eigene Digitalisierung vorangebracht. Diese hilft wiederum dabei, die Folgen von Corona zu meistern und bei einem erneuten Lock-Down oder ähnlichem besser gewappnet zu sein – etwa durch kontaktloses mobiles Arbeiten im Team und umfassendes Controlling ohne "vor Ort" sein zu müssen.

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Funktionale Tools zur Bestandsaufnahme

Aktuelle und kontinuierlich gepflegte Bestandsdaten von Gebäuden und Anlagen sind essenzielle Grundlage für zahlreiche technische und kaufmännische Prozesse – auch bereits während der Bauphase. Um den notwenigen Überblick über den Ist-Zustand von Anlagen und eventuelle Handlungsbedarfe zu erhalten, bietet Keßler Solutions einen Assistenten zur "ANLAGENERFASSUNG" an. Die Softwarelösung zum mobilen Erfassen von technischen, baulichen und Außenanlagen funktioniert unabhängig vom CAFM-System "FAMOS" und nutzt als Basis des Katalogs DIN 276 (Projektkostenermittlung im Bauwesen) und den Anlagenkennschlüsseln (AKS). Ist der Status Quo erfasst und digitalisiert, lassen sich über das "BAUPROJEKT-MANAGEMENT" alle Prozesse von der verifizierten Entscheidungsfindung über das Baukostencontrolling bis zur (BIM-konformen) Bewirtschaftung inklusive fortführender Wartungs- und Instandhaltungsplanung steuern. In Bestandsgebäuden kann die neue App "WEB-INVENTAR" an Inventarien hinterlegte Informationen schnell und zielgerichtet anlegen, abrufen und überprüfen. Mit dem "BEGEHUNGSTOOL" werden individuelle Inspektionen flexibel organisiert und durchgeführt. Die aktualisierten Bestandsinformationen liefern die optimale Grundlage für effektive Folgeprozesse, wie das Arbeitsplatzmanagement, Dienstleister-Controlling oder die Umsetzung von Hygienekonzepten und -auflagen.

Ein Mann steht mit einem Tablet auf einer Baustelle.
Quelle: Gorodenkoff/ stock.adobe.com

Mittwoch, 16.09.2020