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Pariser Lidl-Filiale bekommt energieeffiziente Dachklimazentralen

Lidl installiert mit dem "e-Baltic"-Gerät von Lennox die weltweit erste Dachklimazentrale, die mit dem Kältemittel R32 betrieben wird.

Lidl-Schild
Quelle: Lennox

Eine wichtige Voraussetzung für den erfolgreichen Betrieb eines modernen Einzelhandelsgeschäfts ist eine sichere Stromversorgung. Denn um stets eine große Auswahl an frischen Lebensmitteln anbieten zu können und in den Verkaufsräumen ein angenehmes Raumklima zu schaffen, muss sehr viel Energie aufgebracht werden. Angesichts steigender Energiepreise und in Anbetracht der Folgen des Klimawandels kommt der europäische Einzelhandel nicht umhin, in den Läden energieeffiziente Geräte einzusetzen. In einem durchschnittlichen Einzelhandelsgeschäft werden drei Viertel des gesamten Energiebedarfs durch die an das Stromnetz angeschlossenen Geräte verursacht.

Energieeffiziente Dachklimazentrale

Europaweit unterliegen alle Industrieunternehmen immer strengeren Umweltauflagen. Vor diesem Hintergrund wurde eine neue Ökodesign-Richtlinie auf den Weg gebracht, die die Entwicklung von besonders ressourcenschonenden und energieeffizienten Produkten fördert. Die Verordnung gilt für alle Geräte, die ans Stromnetz angeschlossen sind, darunter Heizungen und Kühlsysteme.

Das Neckarsulmer Unternehmen Lidl hat das Ziel, dass seine Supermärkte letztlich mehr Energie produzieren als sie tatsächlich verbrauchen. Dafür muss in einem ersten Schritt der Energieverbrauch reduziert werden. Daher beauftragte Lidl Lennox, einen der führenden Anbieter von klima- und raumlufttechnischen Lösungen für die Märkte Heizung, Klimaanlagen und Kühlung, damit, die weltweit ersten, mit dem Kältemittel R32 betriebenen Dachklimazentralen auf seiner neuen Filiale in einem Vorort von Paris zu installieren.

Quelle: Lennox
Die Dachklimazentrale "e-Baltic" gehört zum umfassendem Angebot an luftgekühlten, kompakten Dachgeräten von Lennox.

Die neue "e-Baltic" soll im Supermarkt eine energieeffiziente Versorgung mit Warm- und Kaltluft sicherstellen. Die Geräte wurden vor dem Hintergrund der französischen Wärmerichtlinie RT 2012, einem Pendant zur EU-Gebäuderichtlinie EPBD, entwickelt und entsprechen der ab 2021 geltenden Ökodesign-Richtlinie.

R32 sorgt für geringeren CO2-Ausstoß

R32 bietet einige Vorteile und stellt damit eine gute Alternative zum bislang üblicherweise verwendeten Kältemittel R410 A dar. Erstens kann R32 auch in seiner Reinform verwendet werden, wodurch sich die Kosten im Rahmen halten. Zweitens ist das Kältemittel nicht patentiert, so dass es von vielen verschiedenen Anbietern bezogen werden kann. In Wohnhäusern wird das Kältemittel daher bereits vielfach eingesetzt. Außerdem kann R32 mit einem niedrigen GWP aufwarten. GWP steht für Global Warming Potential (Treibhauspotential) und gibt an, wie viel Energie eine bestimmte Menge an Kältemittel im Vergleich zu Kohlenstoffdioxid aufnimmt und damit später auch wieder freisetzt.

"Das besondere an der Anlage", erläutert Ricardo Freitas, Vizepräsident und Geschäftsführer von Lennox EMEA, "ist jedoch nicht allein die Tatsache, dass das Kältemittel R32 verwendet wird, sondern dass es allein durch die Konstruktion des Gerätes gelungen ist, die Anlagenfüllmenge um bis zu 30% zu reduzieren."

Quelle: Lennox
Die Dachklimazentrale "e-Baltic" gehört zum umfassendem Angebot an luftgekühlten, kompakten Dachgeräten von Lennox.

Weiterführende Informationen: https://www.lennoxemea.com/de/

Montag, 09.03.2020